Rheinischer Sauerbraten

 

Früher gab es bei uns in der Familie immer zu Weihnachten den rheinischen Sauerbraten. Es war mein absolutes Lieblingsrezept! Aber auch zu Ostern schmeckt der Sauerbraten sehr gut. Normalerweise bin ich kein Fan von Rosienen, aber zum rheinischen Sauerbraten gehören sie einfach dazu und schmecken auch sehr gut. Da muss man erst so alt werden bis man sein Lieblingsrezept mal selber für die Familie macht.

Zutaten: (für ungefähr 4 Personen)

  •  4 große Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 l Rotwein
  • Pfeffer
  • Salz
  • 10 Pimentkörner
  • 2 lorbeerblätter
  • 100 ml Weinessig
  • 900 g Rinderbraten
  • 100 g Korinthen
  • 2 – 3 EL Johannisbeergelee
  • Butterschmalz

Zubereitung:

  1. Den Lauch, 1 Möhre klein schneiden. Eine Zwiebel würfeln. Aus 1/2 L Wasser, dem Rotwein, dem Gemüse und dem Essig eine Marinade kochen (alles zusammen ungefähr 10 Minuten kochen lassen). Die Marinade abkühlen lassen und das Fleisch mindestens 3 Tage im Kühlschrank marinieren.
  2. Am Tag der Zubereitung das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Marinade mit dem Gemüse durch einen Sieb gießen und das Gemüse gut abtropfen lassen. Die Flüssigkeit auffangen.
  3. In der Zwischenzeit die restlichen Möhren und Zwiebeln klein schneiden (würfeln).
  4. Das Fleisch in einem Schmortopf in Butterschmalz von allen Seiten scharf anbraten und dann herausnehmen. Das frische Gemüse in den Topf geben und auch anbraten. Nach 3 Minuten das restliche Gemüse aus der Marinade mit in den Topf geben und weitere 5 Minuten alles andünsten. Danach die Flüssigkeit der Marinade zu dem Gemüse geben und aufkochen lassen. Jetzt das Fleisch in den Bräter legen und alles zusammen zugedeckt in einem auf 130 Grad vorgeheizten Ofen  für 2 1/2 – 3 Stunden schmoren lassen
  5. Anschließend das Fleisch aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Die Lorbeerblätter aus der Soße nehmen. Die Soße passieren. In die Soße die Korinthen und den Gelee geben und ordentlich abschmecken. Es muss eine gewisse  Süße in die Soße, also vielleicht noch etwas Gelle mehr rein. Den Braten aufschneiden und mit der Soße servieren.
  6. Sollte die Soße zu flüssig sein, kann man sie mit Vollkornbrot oder Soßenbinder noch abbinden.
  7. Hierzu passen auf jeden Fall leckere Klöße oder Kartoffeln.


  
  
  
  
  

Pizza aus dem Kugelgrill

Nachdem es gestern den ganzen Tag nur geregnet hat und heute (Ostersamstag) der Frühling richtig beginnt, habe ich mich entschlossen den Grill- und Pizzaaufsatz der BBQ-Schmiede zu testen. Es hörte sich ja schon alles sehr vielversprechend an, aber man(n) muss es ja mal selber ausprobiert haben. Das Fazit vorne weg: Der Aufsatz ist schon mal für`s Pizza backen sehr gut geeignet. Der Aufsatz ist leicht am Weber Kugelgrill zu befestigen und man kann die Pizza auch sehr gut durch die Öffnung in der Ofen (Grill) schieben, oder auch wieder herrausholen. Ich hatte ein wenig Probleme den Grill auf Temperatur zu kriegen, aber das lag wohl an der Kohle, die den ganzen Winter im leicht feuchten Keller gelegen hat.
Nachdem die Familie dann vor Hunger fast gestorben wäre, waren aber alle sehr begeistert von dem Ergebnis der Pizza. Da alle eine andere Pizza haben wollten, konnten wir leider nur nacheinander Essen. Demnächst wird die Pizza geteilt und vernünftige Kohle geholt.
Wir waren auf jeden Fall mit dem Ergebnis sehr zufrieden und es schreit nach einer Wiederholung.
Ich bin mal gespannt, was man mit dem  Grillspießaufsatz leckeers machen kann. Der wird dann als nächstes ausprobiert.

Zutaten für den Teig: 1 Blech oder 4 kleine Runde Pizzen

  • 1/2 Würfel (ca. 21 g) Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 500 g Weizenmehl (550)
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 ml lauwarmes Wasser

Zutaten für die Pizzasauce:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 ml passierte Tomaten, oder Tomaten aus der Dose
  • 1 EL Olivenöl
  • Pizzagewürz
  • Salz, Pfeffer, Prise Zucker

Zubereitung Pizzateig:

  1. Als erstes wird der Vorteig des Pizzateigs zubereitet. Hierfür muss man die Hefe in 300 ml lauwarmes Wasser und dem Zucker einrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Das Wasser mit der Hefe in die Mulde gießen. Jetzt mit etwas Mehr vom Rand einen Vorteig (ein ganz füssiger, matschiger Teig) anrühren. Den Rest des Mehls an der Seite lassen. Alles jetzt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Ungefähr nach 30 Minuten das Salz und das Olivenöl geben und alles zu einem  schönen glatten Teig kneten. Dies kann man am Besten mit den Händen machen. Sollte der Teig zu trocken sein, dann etwas Wasser hinzugeben und andersrum etwas Mehr einkneten.
  3. Den Teig dann zu einer großen Kugel formen und wieder 30 Minten zugedeckt  an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
  4. Jetzt den Teig noch mal 5 Minuten gut durchkneten. Dann kann man ihn etweder auf einem Backblech gut ausrollen, oder in 4 kleine Stücke teilen und ihn zu runden kleinen Pizzastücken ausrollen. Dies geht am Besten auf einer mehlbetäubten Arbeitsfläche. Man kann ihm mit der Teigrolle oder mit den Händen so weit ausrollen, dass es entweder ein etwas dickere, oder ein ganz dünner Teigfladen wird. Ganz so wie man es man.

Zubereitung Pizzasauce:

  1. Die Zwiebel und den Knoblaube kleine würfeln. Dann ich einem Topf ( oder Küchenmaschine) beides zusammen andünsten. Nach 5 Minuten die Tomaten dazugeben und alles zusammen  ungef. 20 – 30 Minuten leicht einkochen lassen.
  2. Danach das Pizzagewürz ( nach Geschmack) hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Dann ein bisschen abkühlen lassen.

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Selbstgemachter Senf

Zutaten Variante 1: 

  • 250 g Senfkörner oder Senfmehl
  • 50 g Zucker
  • 15 g Salz
  • 200 ml Wasser
  • 150 ml Weißweinessig

Zutaten Variante 2:

  • 125 g Senfmehl
  • 50 g (brauner) Zucker
  • 100 ml Wasser
  • 75 ml Weißweinessig

Zubereitung:

Mahlen Sie zunächst die Senfkörner in einer Senf- oder gesäuberten Kaffeemühle zu feinem Senfmehl, oder man nimmt direkt den Senfmehl. Je feineres Senfmehl man wählt, desto feiner wird auch der fertige Senf. Variante 1: Das Senfmehl mit dem Zucker und  Salz in eine große Schüssel geben. Anschließend das Wasser mit Weißweinessig kurz aufkochen. Die Flüssigkeit etwas abkühlen lassen und alles über die Senfmehl-Zucker-Gewürzmasse gießen.
Variante 2: Den Zucker, das Wasser und den Essig kurz aufkochen und dann etwas abkühlen lassen. Senfmehl untermischen.
Für beide Varianten: Alle Zutaten gut miteinander vermischen (pürieren). Achten Sie darauf, dass sich die Senfmasse durch das Pürieren nicht zu stark erhitzt, denn die Aromen des Senföls vertragen keine Temperaturen über 30 °C. Den Senf anschließend in sterilisierte Gläser füllen und gut verschließen. Ordentlich verschlossen und gut gekühlt ist der Senf ungeöffnet nun fünf bis sechs Wochen haltbar.

Weitere Rezepte mit Senf:
Das Grundrezept kann man jetzt mit allen möglichen Gewürzen erweitern.
Ich habe zum Beispiel noch Kräuter der Provence, oder bei der 2. Variante noch Chili hinzugefügt.
Bitte nicht erschrecken, wenn der Senf am Anfang sehr scharf ist. Es kommt natürlich auf das Senfmehl an, wie scharf der Senf wird. Der Senf selber wird aber auch nach einiger Zeit von alleine milder.

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Gyrosschichtbraten


Mit diesem Rezept habe ich meinen neuen Weber Kugelgrill Performer GBS 57 eingeweiht. Dies bei Nieselregen und 6 Grad, aber irgendwann musste ich es ja machen und ich lasse mir vom Wetter nicht vorschreiben, wann ich zu grillen habe 🙂 Das Rezept war also nur ein Test, den ich auf jeden Fall im Sommer bei herrlichen Temperaturen wiederholen werde. Das ist sooooooo lecker und eigentlich sehr einfach. Nur das mit dem Küchengarn ist ein bisschen fuckelig. Jetzt habe ich natürlich noch einiges vom Braten übrig, was man aber sehr gute in Portionen einfrieren kann. Also: nachmachen lohnt sich.

Update 29.01.2017: Heute habe ich das Rezept noch einmal gemacht, allerdings bei Schnee. War wesentlich besser 🙂
Außerdem habe ich ein paar Räucherchips mit auf dei Glut gelegt. Wer diesen Geschmack mag, der solllte es machen. Gibt noch mal eine besondere Gewürznote.

Zutaten:

  • 2,5 kg Schweinenackenbraten am Stück, oder schon in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 sehr große Gemüsezwiebeln
  • 400 g Feta
  • Gyros Gewürz
  • Olivenöl
  • Küchengarn

Zubereitung:

  1. Wichtig ist, dass man den Schichtbraten einen Tag vorher vorbereitet, damit er richtig durchziehen kann. Den Schweinenackenbraten in 1 cm dicke Scheiben schneiden (oder vom Metzger vorbereitet). Gut ist es, wenn man große Scheiben hat, damit man die Scheiben besser schichten kann.
  2. Die Zwiebel und den Feta in Streifen schneiden. Das war es schon mit dem Schnibbeln.
  3. Jetzt eine Kastenform mit Folie auslegen. Den Boden der Folie habe ich dann mit Oliveöl bestrichen, damit das Küchengarn besser hält. Vom  Küchengarn ungef. 30 cm große Bänder abschneiden (4 Stück). Diese in der Kastenform gleichmäßig quer verteilen.
  4. Dann die erste Schicht Fleisch in die Form geben. Mit Öl einpinseln und mit Gyrosgewürz bestreuen. Auf das Fleisch erst die Zwiebeln und dann einen Schicht Feta legen. Wieder mit Gewürz betreuen.
  5. Das so oft wiederholen, bis die Form voll ist, oder bis das Fleisch weg ist. Es kann ruhig über die Form hinaus gehen. Wichtig ist, dass die letzte Schicht Fleisch ist. Dann die Enden des garns zusammenbinden, damit das Fleisch schön fest zusammengehalten wird.
  6. Jetzt habe ich eine Folie längs ausgelegt und 2 Streifen Küchengarn auf die  Folie längs gelegt. Den Kasten mit dem Fleisch direkt auf den garn „stürzen“. Die beiden Enden jetzt längs zusammen binden und verknoten. Ich hoffe, dass ich das einigermaßen verständlich beschrieben habe. Ansonsten bitte auf die Fotos achten.
  7. Jetzt den Braten eng in Folie einbinden, in den Kasten legen und über Nacht im Kühlschrank lagern.
  8. Am nächsten tag den Braten mindestens eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur bekommt.
  9. Die Briketts (ich habe die Weber Briketts genommen) im Anzündkamin richtig durchglühen lassen. Die Briketts dann gleichmäßig in den Brikettschalen links und rechts des Grills verteilen. Der Braten selber wird indirekt gegrillt. In die Mitte wird eine Aluschale mit etwas Wasser gelegt. Genau darüber kommt der Gyrosbraten. Jetzt wird der Braten ungefähr 2,5 – 3 Stunden bei 170 – 180 Grad gegrillt, bis der Braten eine Kerntemperatur von 73 – 75 Grad hat. Die Kerntemperatur konnte ich jetzt gut mit meinem neuen Maverick 733 überwachen. Es lohnt sich, so ein Thermometer zu besorgen.
  10. Nachdem der Braten fertig ist, diesen auf ein Brett legen, den Küchengarn entfernen und dünne Streifen runter schneiden. So ensteht das richtige Gyros, wie man es gewohnt ist.
  11. Hierzu jetzt Fladenbrot oder Pommes und eine ordentliche Portion Tzatziki .

 

  
  
  
  
  
  
  
  

Solei 


Wie merkt man, dass es schnell auf Ostern zu geht?
Wenn man richtig hunger auf Soleier bekommt.
Die Tradition mit den Soleiern haben ich schon von meinen Eltern übernommen und meine Kinder werden diese bestimmt auch weiterführen.
Wir müssen immer mehr machen, weil mein Sohn so viel Soleier essen will.
Angefangen nur mit Maggi (komischer Geschmack), ist er jetzt auch bei Öl, Essig, Maggi und Salz angelangt. Als Erwachsener fängt man aber genauso an. Man muss viel Eier essen, damit man die richtige Mischung der Zutaten für sich rausbekommt.
Ich kann sie aber nur empfehlen.

Zutaten:

  • Ei
  • Salz
  • Kümmel
  • Zwiebelschalen
  • Öl
  • Essig (ganz normaler)
  • Maggi
  • Pfeffer
  • Senf

Zubereitung:

  1. Die Eier 10 Minuten hart kochen
  2. Rausnehmen und gut abschrecken, damit man die hinterher gut pellen kann.
  3. In das kochende Wasser genügend Salz, Kümmel (kann ruhig mehr sein, weil man ihn nicht als Kümmel herausschmeckt) und die Zwiebelschalen geben und 5 Minuten richtig kochen lassen
  4. Danach die Eier wieder in den Sud geben.
  5. Alles zusammen mindestens 12 (besser 24 Stunden) ziehen lassen.
  6. Gegessen wird es folgendermaßen: Das Ei pellen – Längs aufschneiden – Eigelb herausnehmen – In die Eihälfte etwas Öl, dann Essig, dann Maggi, dann Senf geben (je nach Geschmack) – mit Salz und Pfeffer würzen – Eigelb aufs Ei und dann ab in den Mund


  

Lasagne Al Forno

Eine einfache und sehr , sehr leckere Lasagne. Mit der ganzen Familie zusammen zubereitet. Leider habe ich das Fotografieren dabei vergessen.
beim nächsten Mal werde ich dann noch Fotos der Zubereitung nachreichen. Es wird bestimmt ein Nächstes Mal geben!!!!!

Zutaten:

  • 1 Möhre
  • 50 g Knollensellerie (wer mag, kann auch mehr nehmen)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml trockener Rotwein
  • 2 – 3  EL Tomatenmark
  • 1 Dose  Tomaten (850 ml)
  • 1 Prise Zucker
  • 40 g + 2 EL Butter
  • 40 g Mehl
  • 500 ml  Milch
  • 10–12 Lasagneblätter (-platten)
  • 125 g Mozzarella
  • 50 g Parmesan (am Stück)

Zubereitung:

  1. Die Möhre und Sellerie putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Hackfleisch dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut anbraten. Danach die Möhren- und Selleriewürfel zugeben und 4 Minuten mit anbraten.
  2. Jetzt den Tomatenmark kurz mit andünsten und dann mit dem Wein ablöschen. Die Dose Tomaten mit dem Saft zum Hackfleisch geben und mitkochen lassen. Die Tomaten schon klein zerdrücken. Alles zusammen mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

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Hefezopf

 

Zutaten:

  • 1 kg Mehl (Weizen)
  • 1 Würfel frische hefe, oder 2 Packungen Trockenhefe
  • 100 g Zucker (je nach Geschmack mehr oder weniger)
  • 1 gute Prise Salz
  • 100 g Butter
  • 530 ml Mich
  • 1 Ei (zum Bestreichen)
  • für die Deko Mandelblätchen

Zubereitung:

  1. Das mehl in eine große Schüssel geben. Salz hinzugeben.
  2. Den Zucker mit der Hefe in eine Schüssel geben und in 100 ml wärmer Milch mindestens 10 Minuten auflösen lassen.
  3. Danach den Hefezucker zu dem mehl geben.
  4. Die Butter in einem Topf zergehen lassen und die Mich hinzufügen. Alles zusammen handwarm zu dem mehl geben.
  5. Alles sehr gut verkneten und dann an einem warmen Ort ruhen lassen (ungefähr 45 Minuten).
  6. Aus dem Teig 3 oder 4 „Würste“ formen und dann flechten (je nachdem, wie man es am Besten kann).
  7. Alles mit dem verrührten Ei bestreichen. Wenn man will, kann man noch Mandelblätchen auf den Hefezopf streuen.
  8. Bei 200 Grad ungef. 40 – 45 Minuten backen.


  
  
  

Rinderrouladen in 2 Varianten

 

Mal ein klassisches Sonntagsgericht mit einer 2, etwas ungewöhnlichen Variante. Das Fleisch ist vom Gallowayrind. Die zweite Variante besteht aus Apfel, Zwiebel und Speck.
Zutaten:

  • 4 Rouladen vom Rind
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Gewürzgurken
  • 4 EL Senf
  • 2 Möhren
  • 1 Apfel
  • 1 Porreestange
  • Sellerie (nach Geschmack)
  • 250 – 350 ml Rotwein
  • 30 g Speck
  • Salz und Pfeffer
  • Fett zum Anbraten
  • Wasser

Zubereitung:

  1. Gurken, Zwiebel und Speck klein schneiden (würfeln). Die Rouladen mit jeweils 1 EL Senf bestreichen und salzen und pfeffern. auf 2 Rouladen nacheinander die Gurken, Zwiebel-Speckstücke auf dem ersten Drittel des Fleisches großzügig verteilen. Bei der zweiten Variante die Äpfel, Zwiebeln und den Speck nehmen.
    Die Seiten einklappen, damit die Füllung nicht rausfällt. Die Rouladen zusammenrollen und mit einen Holzspieß verschließen (oder mit einem Garn, oder Rouladenhalter). Das Fett in einer Pfanne erhitzen und die Rouladen darin von allen Seiten scharf anbraten.
  2. In der Zwischenzeit den Porree, den Sellerie und die Möhren in kleine Stücke schneiden. Wenn die Rouladen braun angebraten sind, den Rest der Gurken, Zwiebeln, Apfel, Speck, Porree, Sellerie  und Möhren zum Fleisch geben und den Wein angießen.
  3. Nachdem alles etwas eingekocht ist, mit Wasser aufgießen und 10 Minten köcheln lassen. Danach 1,5  Stunden im Ofen bei 100 – 125 Grad schmoren und zwischendurch immer wieder Wasser zugießen, wenn es nötig wird (also immer mal wieder gucken).
  4. Vor dem Servieren das Fleisch rausnehmen, die Sauce mit dem Zauberstab pürieren und anschließend noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  5. Dazu eignen sich Klöße, Kartoffeln und Rotkohl.