Steak auf Stroganoff-Art

Ein Steak auf andere Art und Weise. Mit den Gurken und den roten Beten ein absolut “Muss” zum Nachkochen.

Zutaten:

  • 1 Glas (à 180 g) Cocktail-­Cornichons
  • 300 g Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Rote Beten (à ca. 200 g)
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Muskat
  • 4 Rumpsteaks (à ca. 180 g oder mehr)
  • 1 Becher (à 200 g) saure Sahne
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 4 Stiele krause Petersilie
  • Backpapier
  • Alufolie
  • Spätzle

Zubereitung:

  1. Cornichons abgießen und den Sud auffangen. Cornichons in kleine Stücke schneiden. Pilze putzen, evtl. waschen und in etwas dickere Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden
  2. Ofen vorheizen (E-Herd: 180 °C/Umluft: 160 °C/Gas: s. Hersteller). Ein Blech mit Backpapier auslegen. Rote Beten schälen, kurz waschen, in Spalten schneiden und auf dem Blech verteilen. Mit 3 EL Öl und Essig beträufeln. Mit Salz, Pfeffer und 1 TL Zucker würzen. Im heißen Ofen 35–40 Minuten backen.
  3. Für die Spätzle: Mehl, Eier und etwas Wasser in einer Schüssel mit etwas Salz vermengen und mit der Hand oder einem Kochlöffen so lange schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Dann 10 Minuten ruhen lassen. Der Teig sollte zähflüssig sein.
  4. Den Teig durch eine Spätzlepresse portionsweise in kochendes Salzwasser drücken. Jeweils kurz aufkochen lassen, mit einer Schaumkelle herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen.
  5. Vor dem Servieren die Spätzle in heißer Butter kurz in einer Pfanne schwenken, mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Das Fleisch trocken tupfen. 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch darin von jeder Seite ca. 2 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen und in Alufolie gewickelt ruhen lassen.
  7. Pilze und Zwiebeln im heißen Bratfett anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Cornichons, Sud, 1⁄8 l Wasser und saure Sahne zugeben. Aufkochen und ca. 4 Minuten köcheln. Stärke und 1 EL Wasser verrühren, ­Soße damit binden. Mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Petersilie waschen, Blättchen abzupfen, hacken. Die Roten Beten aus dem Ofen nehmen. Das Fleisch in Scheiben schneiden, mit Spätzle, Roten Beten und Pilzsoße anrichten. Mit Petersilie garnieren.

Santokumesser und Pulled Pork Krallen von SILBERTHAL

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Es gibt dann doch mal Dinge, bei denen man sich sehr gerne bereit erklärt Produkte zu testen. Zu diesen Dingen gehört für mich natürlich alles, was man zum Kochen und Grillen nutzen kann. Das Produkt muss allerdings auch passen. Bei den hier vorgestellten Produkten passte es auf jeden Fall.

Es handelt sich bei den Produkten um ein Santokumesser und eine Pulled Pork Kralle von SILBERTHAL.
Bei SILBERTHAL handelt es sich um ein kleines Startup aus Stuttgart, die sich auf qualitativ hochwertige Produkte rund ums Kochen spezialisiert haben. Das Team teilt die Leidenschaft fürs Kochen, Essen und Genießen und bietet Produkte für den Hobby-, sowie für den Profikoch an.
Hauptaugenmerk wird auf die Funktionalität und die Qualität gelegt, was man bei den einzelnen Produkten auch wirklich sehen kann.
Die Produkte werden aus nachhaltige Materialien wie Glas, Edelstahl, Holz und Hochleistungskunststoffe hergestellt und nicht aus leichtem umweltschädlichen Plastik. Hier ist das Motto: Sie wollen langlebige und zuverlässige Produkte bieten, damit man sich voll und ganz auf das Kochen konzentrieren kann.

Jetzt aber zu den Produkten:

Santokumesser:

Santokumesser sind japanische Allzweck-Kochmesser, die sich für Fisch, Fleisch und Gemüse gleichermaßen eignen.
Bei diesem Santokumesser handelt es sich um eine kleine, scharfe, kurze Klinge (Klingenlänge 130 x 2 x 45 mm), die handgeschliffen ist. Die spezielle Oberflächenbehandlung und Schärfung garantiert hervorragende Schnittergebnisse.

Hier die kurze Beschreibung zum Messer:

  • Rostfreier Edelstahl der Profis – die eisgehärtete Klinge aus hochwertigem, deutschem Stahl DIN 1.4116, X50CrMoV15 ist durch seine Zusammensetzung mit ca. 15% Chrom robust, korrosionsbeständig und pflegeleicht.
  • Der ergonomische Griff in eleganter Echtholzoptik sorgt für sicheren Halt und präziseres Schneiden von z.B. Gemüse, Fleisch oder Sushi auch für Linkshänder.
  • Das Messer wird im Geschenkkarton und mit Klingenschutz geliefert.
  • Vertraue auf unsere Premium Qualität mit einer Messertradition seit 1879. Unser Qualitätsversprechen gilt für 5 Jahre
  • Klingenwinkel 15-20° für präzises Schneiden
  • Rockwellhärte 57 ± 1 HRC für robuste, harte Klinge

Meine Meinung zum Messer:

Das wichtigste an einem Messer ist immer die Klinge. Der hochwertige, deutschem Stahl DIN 1.4116 wirkt sehr sehr solide und robust.
Das moderne Herstellungsverfahren mit Nitrogenkühlung, Hitzebehandlung und Handschleifen der Klinge führen zu Schärfe und Beständigkeit. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht, dass man für den Preis ein so scharfes und robustes Messer bekommt. Es wird sich natürlich im Langzeittest zeigen, ob die Klinge auch lange so scharf bleibt. Den Langzeittest wird es bei mir auf jeden Fall geben, dass ich zurzeit nur noch dieses Messer nutze.

Der ergonomische Griff ist in Echtholzoptik gehalten und liegt sehr gut in der Hand. Man hat eine sehr gute Kontrolle beim Schneiden und kann sehr flexibel agieren.

Das Messer ist rostfrei und sehr pflegeleicht. Einfach mit warmen Wasser abwaschen und sauber ist es. Ob es Spülmaschinen geeignet ist, kann ich leider nicht sagen. Dazu habe ich nichts gefunden. Aber auch wenn: Ich würde so ein Messer nie in die Spülmaschine packen und immer mit Hand abspülen, weil aggressiven Chemikalien das Messer angreifen können und man dann leider nicht lange etwas davon haben wird.

Fazit:

Bis jetzt hat mich das Messer für den Preis absolut begeistert. Es liegt gut in der Hand und ist sehr scharf. Man kann damit sehr gut Ost, Gemüse und Fleisch schneiden. Nur wenn es ganz kleines Schneidegut ist, dann nehme ich lieber ein ganz kleines Messer. Ansonsten ist es zurzeit zu meinem Lieblingsmesser geworden.
Wen man das Messer verschenken möchte: Es wird in einem sehr schönen, edel aussehenden Karton verschickt.

Hier kann man es bestellen!

Pulled Pork Krallen

Das zweite Produkt, welches sich testen durfte, sind die Pulled Pork Krallen. Ich habe mich oft gefragt: Wofür benötigt man extra Krallen für Pulled Pork? Es gibt doch auch Gabeln. Wenn man dann 3 kg Pulled Pork auseinanderpflücken muss, dann merkt man erst, dass es schon ziemlich anstrengend und viel Arbeit ist.

Kurze Beschreibung der Krallen:

  • Pulled Pork Krallen aus Edelstahl sind das perfekte Allzweckwerkzeug für dein BBQ, Pulled Pork, Braten, Geflügel oder Salat
  • Extra spitz und somit ideal zum Tranchieren, Heben, Schneiden und Vermischen geeignet
  • Hitzebeständiges Material für die Anwendung auch von heißen Speisen am Grill
  • Rutschfeste Griffe aus Silikon
  • Ergonomischer Griff für festen Halt
  • Einfach zu reinigen in der Spülmaschine

Die messerscharfen Krallen sorgen wirklich für ein leichtes Zerteilen des Fleisches. Die Krallen liegen mit dem rutschfesten Silikongriff sehr gut in der Hand und die Verarbeitung wirkt auch hier sehr hochwertig und robust. Was soll daran kaputtgehen? Ich denke mal, von diesen Krallen wird man sehr lange was haben.
Sie sind vielseitig einsetzbar. Auch wenn sie “Pulled Pork Krallen” heißen, kann man sie auch sehr gut zum Heben von heißem Grillsachen, Vermischen von Salaten oder zum Tranchieren nutzen.

Damit ich die Krallen testen konnte, musste ich natürlich erst einmal Pulled Pork machen :-).

Fazit:

Ich habe jetzt das erste Mal gemerkt, dass das man Pulled Pork auch mit wenig Aufwand sehr schnell zerkleinern kann. Die Krallen von SILBERTHAL liegen sehr gut in der Hand und zerschneiden/reißen das Fleisch mit wenig Kraftaufwand auseinander. Es geht 10 x schneller, als wenn man es mit der Gabel zerkleinert. Weiter Test werden definitiv folgen.
Bei dem Preis lohnt sich auf jeden Fall die einmalige Anschaffung der sehr hochwertigen Krallen.
Die Reinigung war unter warmen Wasser sehr einfach und Spülmaschinen fest sind sie auch noch.

Hier kann man die Krallen bestellen!

 

Krustenbraten mit Bärlauch

Der Frühling beginnt, das Wetter wird wieder besser und die Lust zu grillen steigt wieder. Es wird Zeit ein paar neue Gerichte auszuprobieren.
Da z. Zt. Bärlauchzeit ist, liegt es nahe, ein Gericht mit Bärlauch zu testen.
Das Ergebnis war super. Wie unten noch mal beschrieben, kann man Bärlauch super mit Öl mischen, damit es sich lange hält und man in der nächsten Zeit immer wieder was parat hat. Einen großen Teil der Blätter kann man auch sehr gut vakumieren und einfrieren.

Zutaten:

  • 2 KG Krustenbraten
  • 5 EL Bärlauch (-paste selbst gemacht)
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • 8 – 10 Kartoffeln
  • Olivenöl

Für den Kartoffeldip:

  • 200 g Creme Fraiche
  • 2 -3 EL Joghurt
  • 100 g Quark (40%)
  • Bärlauch
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die frischen Bärlauchblätter in einen Mixer geben und mit Öl und ein bisschen Salz zu einer groben Paste (Pesto) mixen. Diese kann man dann über ein paar Wochen im Kühlschrank gut aufbewahren und immer wieder verwenden.
  2. Die Bärlauchpaste mit dem Senf, Salz, Öl und Pfeffer vermischen.
  3. Bei dem Krustenbraten mit einem scharfen Messen (zB. von SILBERTHAL) grobe Rauten einschneiden. Die Tiefe sollte fast bis zur Fettschwarte gehen. Den Krustenbraten mit der Bärlauchpaste sehr gründlich einreiben (auch in alle Vertiefungen). WICHTIG: Nicht die Schwarte einreiben!!!
    Jetzt eine Auflaufform nehmen, Salz auf dem Boden verteilen und den Braten mit der Scharte auf das Salz legen.
    Dies bitte mindestens 30 Minuten einziehen lassen.
    Hierdurch wird aus der Schwarte Wasser entzogen, was wiederum für das “Aufpoppen” der Kruste wichtig ist.
  4. Den Grill auf 160 – 170 Grad einstellen und den Braten, mit der Krustenseite nach oben, ungef. 1 1/2 Stunden grillen.
  5. Die Kartoffeln gut waschen und in eine Alufolie mit etwas Olivenöl und grobem Salz einpacken. Nach etwa 40 Minuten mit auf den Grill legen.
  6. In der Zwischenzeit den Dipp für die Kartoffeln zubereiten. Hierzu den Creme Fraiche, Joghurt, Quark, die Bärlauchpaste, Salz und Pfeffer gut verrühren. Fertig.
  7. Nach 1 1/2 Stunden die Temperatur auf 220 – 250 Grad erhöhen, damit die Kruste jetzt “aufpoppt”. Dies dauert noch mal knapp 30 Minuten. Immer mal wieder gucken. Nur dann ist es ein richtiger Krustenbraten.
    Die Kerntemperatur sollte so 72 – 78 Grad warm sein.
    Man sollte aufpassen, dass das abtropfende Fett nicht direkt auf die Flammen tropft, weil es bei den Temperaturen sehr schnell anfängt zu brennen. Also immer indirekt oder über einer Abtropfschale legen.
  8. Jetzt den Braten noch 15 Minuten ruhen lassen, bevor er aufgeschnitten wird.
  9. Die Kartoffeln müssten jetzt auch soweit seid. Mit dem Dip und der Butter ist eine perfekte Beilage zum Krustenbraten.

Scharf, schärfer, Microplane Reiben

[Werbung] Ich war in der glücklichen Lage die Reiben von Microplane ausgiebig zu testen. Hierzu kann man sagen: Man sollte wirklich vorsichtig mit den Reiben umgehen. Die sind wirklich richtig scharf und deshalb aber auch sehr gut.
Die Qualität ist spitze. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Reiben mein Kochleben nicht überstehen werden.

Microplane kommt aus den USA und hat seinen Hauptsitz in Arkansas.
Die Idee zu einer Lebensmittelreibe entstand durch eine sehr scharfe Holzreibe. Durch Zufall wurde die Holzreibe von einer Hausfrau für den Orangenabrieb genutzt. Diese war so begeistert, dass die Idee für eine Lebensmittelreibe entstand. Die Eroberung der Küche begann. Jetzt sind die reiben von Microplane ein “Must-Have” für jeden Profi- und Hobbykoch.

Ich hatte das Vergnügen die Reiben der MASTER-Serie zu testen.
Diese Serie besteht aus einem robusten Edelstahlrahmen, langen messerscharfen Edelstahlklingen und einem sehr schönen eleganten Wallnussholzgriff. Dazu durfte ich noch die Muskatmühle testen.

Alles zusammen hat eine Design-Preis verdient.

Die Reiben liegen durch den gut designten Wallnusgriff sehr angenehm und fest in der Hand. Die Klinge ist am Rahmen angeschweißt, so dass man keine Angst haben muss, dass bei hoher Belastung irgendwas abreißt oder sich verbiegt.

Die Klingen der Reibe sind messerscharf. Hiermit werden die zu reibenden Lebensmittel nicht einfach zerrissen, sondern richtig gut “geschnitten”, so dass das Lebensmittel nicht zerstörrt und die Aromen und der Geschmack vollständig erhalten bleiben.

Am anderen Ende der Reibe ist ein rutschfester Gummifuß angebracht, der auch wirklich richtig gut hält und nicht beim Reiben wegrutscht.

Die Reiben werden mit einer Schutzhülle geliefert, die sich einfach wieder über die Reibe schieben lässt.

Dies ist wirklich dringend nötig, da man sich ansonsten verletzen könnte, was mein Sohn schon schmerzlich erfahren musste.

Auch die Muskaltmühle reibt mit ihrem Messerscharfen Klingen die Gewürze zur vollsten Zufriedenheit. Ohne Kraftanstrengung wird das Lebensmittel geschont “gemahlen” und entfaltet somit die vollen Aromen.

Fazit: Die Reiben von Microplane überzeugen komplett. Nicht nur das Design ist sehr gelungen, sondern auch die Qualität der Reiben und die Handhabung ist spitze. Natürlich sind die Reiben von Microplane nicht ganz günstig, aber man hat auch sehr lange was davon. Wie schon oben beschrieben: Wenn man sie nicht jeden Tag nutzt, dann kauft man sie sich wahrscheinlich nur einmal und hat dann aber was richtig vernünftiges.

Zu kaufen gibt es die Reiben hier.

 

Kürbissuppe Tandori

Mal eben in der Herbstzeit eine leckere Kürbissupe zubreiten ist wirdklich nicht schwer. Das schöne an dieser Suppe ist, dass man nicht immer bestimmte Zutaten im haus haben muss. Man kann die Suppe mit ganz verschiedenen Zutaten zubereiten. Ich hatte z.B. keinen Ingwer, also habe ich Tandori Paste genommen und es war eine gute Entscheidung.
Als Kürbis wird meistens das orangefarbenen Fruchtfleisch des Hokkaidos genommen. Das liegt nicht nur an dem mild-nussigen Geschmack der Sorte, sondern auch an ihrer Beschaffenheit: Die Schale ist so dünn, das sie einfach mitgegessen werden kann. Das Kürbisschälen entfällt dadurch.
Dazu reicht ein leckers Brot oder Baguette.
Aus der zweiten Hälfte kann man sehr gut Ofen Kürbisecken machen (siehe Bild unten: Kürbisecken, Knoblach, Zwiebeln, Öl, Salz, Pfeffer klein schneiden und 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen).

Zutaten (2 – 4 Personen, je nach Größe es Kürbis):

  • Halber Kürbis (Hokkaido)
  • Zwei kl. Zwiebeln
  • 1 x Knoblauchzeh
  • 2 Möhren
  • Kokusöl
  • 500 ml Brühe (wer sie flüssiger haben möchte, nimmt mehr Brühe)
  • 2 EL Tandori Paste
  • 100 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Muskat
  • Schuss Shrerry (nur wer will)

Zubereitung:

  1. Zwiebeln, Möhren Knoblauchzehen schälen und anschließend in feine Würfel schneiden. Hokkaido waschen und vom Stängel befreien. Anschließend halbieren, das Kerngehäuse entfernen und eine Hälfte in kleine Stücke schneiden.
  2. In einem großen Topf das Kokusöl erhitzen und darin die Zwiebel- und Knoblauchwürfel glasig andünsten. Nun den Hokkaido und die Möhren zugeben und kurz andünsten. Mit Brühe und Sherry ablöschen und und alles bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  3. Anschließend die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren.
  4. Jetzt die Tandori Paste einrühren und mit Salz, Pfeffer und wenig Muskat würzen.
  5. Zum Schluss, wenn die Suppe nicht mehr kocht, noch die Sahne einrühren, damit sie noch richtig cremig wird.

 

Meater – Das kabellose Thermometer (im Test)

In diesem Test-Beitrag handelt es sich um Werbung für ein Produkt, von der ich aber nach dem ersten Test direkt überzeugt war.
Bei dem Meater+ handelt es sich um ein kabelloses Thermometer, welches zwei Temperaturfühler in einem kleinen Edelstahlstab integriert sind. Die eine Seite misst die Temperatur des Fleisches und die andere die Temperatur es Garraumes (Herd, Grill, Smoker).
Verbunden wird das Ganze dann per Bluetooth mit einer sehr ausgereiften App, die in mehreren Sprachen zur Verfügung steht.

Der Meater ist aus einem Kickstarter Projekt der 3 Mitgründer im Jahr 2015 entstanden. Bei einer Flasche Rotwein und einem schönen Grillabend haben die Mitgründer beschlossen ihre Grillprobleme selber zu lösen.  Das Kickstarter Projekt wurde überragend angenommen und so wurde (mit etwas Verspätung) im Herbst 2017 der erste Meater ausgeliefert. Seitdem handelt es sich bei dem Meater-Projekt um eine Gründer-Erfolgsgeschichte.

Bei dem Meater handelt es sich um eine kleine Revolution auf dem BBQ Markt, da es sich nur um einen einzigen Fühler mit zwei “Messeinheiten” handelt, komplett kabellos ist, mit einer App bis zu 10 m Entfernung gesteuert wird und mit einem Zusatzgerät auch über WLAN und in der Cloud funktioniert. Es soll sogar mit Alexa zusammen arbeiten (man kann fragen wie hoch die Temperatur zurzeit ist).

Die Verpackung des Meater+ wirkt auf dem ersten Blick etwas klein. Bei einem solchen Gerät erwartet man schon was Größeres. Aber warum sollten die Meater Hersteller nicht sparsam mit Verpackung und Ressourcen umgehen. Nach dem Öffnen des kleinen Pappkartons sieht man den Meater in einem sehr hochwertig wirkenden Holzbox (oder wie man das auch immer nennen soll). In der Holzbox befindet sich der Meater-Stick und eine Batterie, damit man den Stick  in der Box aufladen kann. Auf der Rückseite kann man einen Deckel entfernen, der mit einem kleinen Magneten befestigt ist. Hier kann man dann die Batterie einsetzen oder tauschen. Die Holzbox selber ist auch noch magnetisch, so dass man sie sehr gut an einem Grill oder einer Abzugshaube befestigen kann. Das ist eine super Idee und sehr gut umgesetzt.

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Bacon Roll – Speckrolle vom Grill

Hier mal ein klassisches Rezept für den Grill.
Die Bacon Roll gibt es in 1000 verschiedenen Varianten. Also muss man sich hier nicht unbedingt an dieses Rezept halten. Probiert einfach mit verschiedenen Zutaten aus.
Ich habe hier mal ein Gewürz und eine Sauce von Gepp`s ausprobiert. Die sind wirklich sehr lecker. Es lohnt sich auf jeden Fall mal die Gewürze und die Saucen zu probieren. Schaut mal unter https://gepps.de nach. Alle Produkte werden ohne Konservierungsstoffe und Zusatzstoff hergestellt und haben einen ganz besonders schönen Geschmack.
Probieren lohnt sich!!

Zutaten:

  • Bacon 12 Scheiben (vielleicht auch mehr)
  • Hackfleisch (800 g ), 400 g gemischt, 400 g vom Rind (kann man aber auch anders mischen)
  • Käse, z. B. Cheddar (4 -5 Scheiben oder 120 g gerieben
  • Zwiebel, klein 2 Stück
  • BBQ-Gewürz (sehr gut von Gepp`s)
  • BBQ – Sauce (sehr lecker von Gepp`s)
  • Backpapier

Zubereitung:

  1. Grill für indirektes Grillen vorbereiten. Zwiebel halbieren, in feine Ringe schneiden und zur Seite stellen. Baconstreifen auf Backpapier in einer Reihe nebeneinander legen, sodass sie sich leicht überlappen.
  2. Hackfleisch mit Grillgewürz verkneten und die Hackfleischmasse gleichmäßig auf dem Bacon verteilen, dabei oben 6 cm und an den anderen Rändern 2 cm frei lassen. (Dies habe ich nämlich falsch gemacht (siehe Bilder).
  3. Die Hälfte der BBQ-Sauce, Zwiebeln und Käse gleichmäßig auf dem Hack verteilen und das Ganze vorsichtig von unten nach oben aufrollen.
  4. Speckrolle auf den Grill in die indirekte Zone legen (circa 170 °C). Fleischthermometer in der Mitte der Rolle platzieren. Bei einer Kerntemperatur von 68 °C (nach etwa 45 Minuten) mit der restlichen BBQ Sauce bestreiben und noch mal 5 Minuten auf dem Grill belassen, bis die Kerntemperatur 72 °C beträgt.

Tipp
Die Füllung kann gut durch andere Zutaten erweitert werden. Hierbei sollte dann die Menge der Baconstreifen erhöht werden, damit das Verhältnis von Füllung und Hülle stimmt.

Flammkuchen

Es ist Herbstzeit und Flammkuchenzeit. Genau zur richtigen Zeit habe ich von “Hans Grill” einen Pizzastein zur Verfügung gestellt bekommen. Diesen musste ich natürlich testen. Von den Testergebnissen bin ich sehr begeistert. Der Flammkuchenboden wurde richtig kross. Die Größe und die Dicke des Pizzasteins ist auch sehr gut. Die Wärme wird super gespeichert. Ich finde es gut, dass es sich nicht um einen runden Stein handelt. Meistens bekommt man den Teig nicht so rund ausgerollt. Fazit den Test: Der Pizzasteins von “Hans Grill” ist zu empfehlen. (Dies war ein bisschen Werbung, aber nur für gute Sachen).

Ich habe mich gegen einen Hefeteig entschieden. Diesen Teig bekommt man sehr sehr dünn ausgerollt. Das  bekommt man einen Hefeteig nie so dünn hin, wie diesen. Das Ergebnis hat mir recht gegeben. Dazu noch einen leckeren Federweißer und alles ist gut.

Zutaten (für 3 – 4 kleine Flammkuchen):

Für den Teig:

  • 220 g Mehl
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Eigelb
  • 1/2 TL Salz
  • 100 ml warmes Wasser

Für den Belag:

  • 300 g Zwiebeln
  • 250 g geräucherter durchwachsener Speck (in kleinen Würfeln oder Streifen)
  • 250 g Schmand
  • 150 g Crème Fraîche
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Mehl mit 2 EL Olivenöl, Eigelb, Salz und 100 ml Wasser zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Teigkugel mit restlichem Öl bestreichen, in Folie wickeln und bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Schmand und Creme Fraiche vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die Zwiebeln halbieren und in ganz dünnen Scheiben schneiden.
  5. Wenn der Speck nicht schon gewürfelt oder geschnitten gekauft wurde, diesen dann klein schneiden.
  6. Jetzt den Teig in kleine Portionen aufteilen. Hier muss man gucken, wie groß der Pizzastein  oder das Blech ist.
  7. Die Unterlage mit Mehl bestäuben und den teig mit einem Teigroller ganz dünn rollen.
  8. Jetzt eine Schicht der Crememischung auf den Teig, dann mit Speck und Zwiebeln (Menge nach Geschmack), belegen.
  9. Den Pizzastein im Backofen auf 250 Grad aufheizen (mindestens 30 Minuten), oder den Pizzastein auf dem Grill auf 300 (besser 350 Grad) anheizen (20 Minuten).
  10. Jetzt den fertigen Flammkuchen mit Belag auf den Pizzastein legen. Backzeit ungef: 10 – 12 Minuten (je nach Dicke).

   

Pflaumen Rinderbraten

 

Das Fleisch muss raus. Weil am Wochenende neues Galloway Rind in die Tiefkühltruhe muss, musste es mal einen Montagsbraten auf die schnelle geben. Vorbereitung geht wirklich ruck zuck, nur das Braten auf niedriger Temperatur dauert ein wenig. Aber in der Zwischenzeit kann man ja was anderes machen.

In diesem Rezept ist wirklich kein Schnick Schnack an Gewürzen oder Gemüse zu finden. Einfach mal in den Schrank und den Kühlschrank gucken und schauen, was dazu passen könnte.

Zutaten:

  • 1,5 kg Rinderbraten (z.B. vom Gallowayrind)
  • Gewürz nach Wahl (Z.B. Ankerktaut Beef Booster)
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Konblauchzehen
  • 8 – 10 Pflaumen (Zwetschgen)
  • 200 ml Rinderbrühe
  • 500 ml Rotwein
  • 2 Lorbeerblätter

Zubereitung:

  1. Als erstes den Rinderbraten würzen. Ich habe dieses mal die Gewürzmischung von Ankerkraut genommen “Beef Booster). Den Braten rundum mit dem Gewürz (kann auch nur Salz und Pfeffer sein) würzen. Den Braten in einem großen Bräter scharf anbraten.
  2. Dann die Zwiebeln und den Knoblauch grob klein schneiden und diese dann zu dem Braten geben und mit andünsten.
  3. Die Pflaumen entkernen, halbieren und nach ungefähr 5 Minuten mit in dem Bräter geben. Alle noch Mal 5 Minuten weiter braten.
  4. Jetzt die Brühe und den Rotwein dazu geben und 2 Lorbeerblätter.
  5. Den Braten in einen auf 120 Grad vorgeheizten Ofen geben und diesen ungefähr 3 Stunden bis zu einer Kerntemperatur von knapp 70 Grad garen lassen. Man muss immer mal wieder mit einem Thermometer messen, weil es immer wieder auf die dicke des Braten ankommt.
  6. Den Braten aus dem Ofen nehmen und in einer Alufolie warm halten und ruhen lassen.
  7. In der Zwischenzeit die Sauce mit dem Gemüse zu einer Soße mixen. Alles zusammen noch eine wenig einreduzieren lassen und wenn nötig etwas nachsalzen oder Pfeffern.
  8. Da reicht ein leckeres Baguette und Salat oder natürlich Kartoffeln oder Klösse.

   

Gefüllte Cheese Burger

Die letzen sonnigen und warmen Tage neigen sich dem Ende zu und das Wetter muss jetzt noch mal ausgenutzt werden, bevor es zum Herbst- und Wintergrillen über geht.
Jetzt kommt mal eine kleine Werbung: Ich habe von Hans Grill Burgerpresse zur Verfügung gestellt bekommen, mit der man auch gefüllte Burger machen kann. Die musste ich natürlich erst mal ausprobieren. Ich muss sagen, mit der Burgerpresse bekommt man schon sehr schöne gefüllte Burger hin. Die Presse ist sehr gut verarbeitet und leicht zu bedienen. Man kann mit ihr normale, gefüllte und ganz kleine Burger herstellen. Bis jetzt habe ich die Burger immer einfach so geformt, mit der Presse geht es aber wesentlich einfacher. Werbung endet hier.
Die Burgerpatties waren also schnell vorbereitet. Ich habe mit für die untenstehende Füllung un Zutaten entschieden. Wie immer beim Burger kann man hier alles nehmen, was einem schmeckt. Einfach mal kreativ sein.

Wie man auf dem Bild sehen kann, war es nicht so einfach den Burger zu essen. Wenn man sich ein wenig anstrengt und den Mund ganz weit auf macht, dann geht aber auch das.
Auf jeden Fall war das nicht der letzte gefüllte Burger. Lecker war er!!!!
Das nächste Mal wird er komplett mit Chaddar gefüllt.

Zutaten (4 Stück):

  • Burger Buns (zB Brioche Burger Buns von Edeka, oder selbst gemachte Buns)
  • 800 g Rindergehacktes
  • 3 Tomaten
  • 2 kl. Zwiebeln
  • 100 g Bacon
  • 50 g gewürfelter Speck
  • 1 Mozzarellakäse
  • ein kleines bisschen Schafskäse
  • 4 Scheiben Cheddar-Käse
  • Ei (wenn man will als Spiegelei)
  • Salat
  • BBQ Sauce nach Wahl
  • Mayo
  • Chipottle Mayonaise
  • Salz / Pfeffer

Zubereitung:

  1. Eine kleine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit den Speckwürfeln anbraten.
  2. Das Rindergehacktes etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt einen Teil des Gehacktes in die Burgerpresse von Hand Grill geben.Jetzt erst einmal mit der ganz normalen Presse zusammen pressen. Dann das größere Pressteil abnehmen und mit der kleinern Presse eine Kuhle eindrücken. Die Kuhle mit ein bisschen Speckwürfel/Zwiebeln, kleine Stücke Mozzarella und Schafskäse füllen. Jetzt noch einen “Deckel” aus Rinderhack aufpressen.
  3. Die Burger auf dem Grill legen. Nebenher kann der Bacon und das Spiegelei auf einer Platte gegrillt werden (geht natürlich auch in einer Pfanne). Kurz bevor die Burger fertig sind, können die Buns mit der Innenseite auf den Grill gelegt werden damit sie ein wenig kross werden und die Cheddar Scheiben könne auf die Burger gelegt werden.
  4. Jetzt kann der Burger nach Belieben belegt werden. Ich habe es diesmal folgendermaßen gemacht: Eine Seite mit Mayo bestreichen,  die andere mit BBQ Sauce und der Chipotle Mayo. Auf eine Seite dann Tomaten, Zwiebeln, den Burger, Bacon und kleines bisschen Salat. Dann die zweite “Klappe” oben drauf und los geht es.
  5. Das Schwierigste ist jetzt den Burger in den Mund zu bekommen.