Wer kennt das nicht: Wenn man dringend ein scharfes Messer benötigt, sind alle stumpf.
Hierfür habe ich mir vor langer Zeit mal einen Wetzstahl gekauft. Für kurze Zeit kommt man mit so einem Wetzstahl zu einem guten Ergebnis, aber schon nach kurzer Zeit ist das Messer wieder stumpf.
Außerdem ist das Schleifen von Messer ja immer eine Wissenschaft für sich. Es gibt 1000 Möglichkeiten sein Messer scharf zu bekommen, aber viele davon sind für den Hausgebrauch zu aufwendig und kompliziert.
Jetzt habe ich aber eine leicht zu bedienende und effektive Lösung für mein Problem gefunden.
Der Rollschleifer der Firma HORL 1993 hat mich total begeistert. Ich hatte so eine Art des Messerschleifens vorher noch nicht gesehen. Sie verfolgt einen total anderen Ansatz als beim Wetzstahl, oder bei anderen Schleifsystemen.
Die Firma HORL 1993 wurde von Vater und Sohn Otmar und Timo Horl 2016 in Freiburg gegründet. Sie konnten direkt mit dem Rollschleifer überzeugen und somit kamen schnell weitere Mitarbeiter hinzu. Jeder einzelne Rollschleifer wird noch von Hand montiert und kontrolliert. Somit kann man sicher sein, dass nur die beste Qualität das Haus verlässt.
Der Rollschleifer wird mit einer schönen Verpackung verschickt und
beinhaltet zwei Teile. Einmal den Rollschleifer selbst und dann noch eine sogenannte Magnetschleiflehre, die das Messer mit einem Magnet befestigt. Es gibt Ausführungen in Nussbaum und Eiche.
Ich habe die Ausführung in Nussbaum bekommen. Es fällt direkt auf, dass der Rollschleifer für seine Größe ziemlich schwer ist und gut in der Hand liegt. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und robust.
Die eine Seite des Rollschleifers besteht aus einer diamantbeschichteten Schleifseite zum Schleifen der Messer und die andere Seite besteht aus einer Edelstahl Abziehseite, die für Glättung der Schneide und die Entfernung des Grats benötigt wird.
Die Magnetschleiflehre hat zwei unterschiedliche Seiten. Eine Seite, an der man kleine Messer am Magnet befestigen kann und die andere Seite für größere Messer. An der Seite für kleinere Messer ist zusätzlich ein Absatz eingefügt, auf den man die Messer auflegen kann, damit sie die richtige Höhe zum Schleifen erreichen. Man merkt, dass hier wirklich alles richtig gut durchdacht und getestet wurde. Die Seiten sind so abgewinkelt, dass die Messer in einen Winkle von 15° mit den Magneten befestigt und dann geschliffen werden. Aufgrund er Magnetstärke halten die Messer richtig gut an der Schleiflehre fest. Da bewegt sich nichts beim Schleifen.
Der 15° Winkel ist perfekt, da fast alle Messerhersteller ihre Messer in diesem Winkel produzieren.
Wie benutzt man nur den Rollschleifer der Firma HORL 1993 ?
Ganz einfach. Man legt das Messer umgekehrt (mit der Klinge nach oben) auf die Magnetschleiflehre. Danach nimmt man den Rollschleifer mit der diamantbeschichteten Seite und legt ihn leicht an das Messer. Der Rollschleifer liegt dabei auf einem glatten Untergrund auf einem Tisch. Jetzt rollt man den Rollschleifer einfach mit einen ganz leichten Druck am Messer entlang. Hierbei hält man den mittleren Teil des Rollschleifers fest in der Hand. Dieser rollt nicht mit. Durch das hin und her rollen der Diamantseite wird das Messer in exakt 15° geschliffen. Sobald das Messer die richtige Schärfe erreicht hat, dreht man den Rollschleifer um und macht das Gleiche mit der Edelstahlseite. Hierdurch wird der Grat (ganz kleiner Überstand auf der anderen Seite) entfernt.
Was man auf jeden Fall beachten sollte, ist die Dauer des Schleifens. Das gute Ergebnis bei meinen Messern dauert beim ersten Mal doch erheblich länger, als ich dachte. Ich musste die Messer mehrmals für längere Zeit schleifen, bis sie richtig scharf waren. Dies ist aber logisch. Ich habe die Messer die ganze Zeit vorher nur mit dem Wetzstahl geschliffen. Hier bekomme ich natürlich nie exakt den gleichen Winkel hin und schon gar nicht immer 15°. Das bedeutet, dass alle Messer erst einmal ein wenig länger geschliffen werden mussten um den Winkel von 15° hin zu bekommen. Die Zeit kann man aber bei dem guten Ergebnis locker verkraften. Ist der Winkel erst einmal erreicht, kann man die Messer in ganz kurzer Zeit wieder nachschleifen.
Sollte man sich einmal unsicher sein, kann man auch die sehr guten FAQ-Videos auf der Internetseite der Firma HORL 1993 ansehen. Hier wird einfach und verständlich erklärt, wie man auch zB geriffelte Messer schärft, den Rollschleifer am Besten reinigt und vieles mehr. Es lohnt sich da mal vorbei zu schauen.
Mein Fazit:
Der erste Eindruck hat sich im Laufe der Zeit immer mehr bestätigt. Ich finde den Rollschleifer genial, weil er
- Vom Design sehr hochwertig und gut aussieht
- Einfach zu bedienen ist
- Super Ergebnisse liefert
Ich werde den Rollschleifer auf jeden Fall weiter empfehlen können. Natürlich ist er nicht ganz günstig in der Anschaffung. Bei der Qualität gehe ich aber davon aus, dass man sich nicht noch mal einen zweiten kaufen muss. Damit werden im Laufe der nächsten Jahre noch einige Messer geschliffen.
Auf der Internetseite der Firma HORL 1993 steht noch, dass es nicht die letzte Innovation ist. Bin mal gespannt, was da noch so Geniales auf uns zu kommt. Weiter so.
Kaufen kann man den Rollschleifer über die Internetseite https://www.horl-1993.de/
Oder bei Amazon



















Es handelt sich bei den Produkten um ein Santokumesser und eine Pulled Pork Kralle von 
Bis jetzt hat mich das Messer für den Preis absolut begeistert. Es liegt gut in der Hand und ist sehr scharf. Man kann damit sehr gut Ost, Gemüse und Fleisch schneiden. Nur wenn es ganz kleines Schneidegut ist, dann nehme ich lieber ein ganz kleines Messer. Ansonsten ist es zurzeit zu meinem Lieblingsmesser geworden.
Das zweite Produkt, welches sich testen durfte, sind die Pulled Pork Krallen. Ich habe mich oft gefragt: Wofür benötigt man extra Krallen für Pulled Pork? Es gibt doch auch Gabeln. Wenn man dann 3 kg Pulled Pork auseinanderpflücken muss, dann merkt man erst, dass es schon ziemlich anstrengend und viel Arbeit ist.
Ich habe jetzt das erste Mal gemerkt, dass das man Pulled Pork auch mit wenig Aufwand sehr schnell zerkleinern kann. Die Krallen von





Ich hatte das Vergnügen die Reiben der MASTER-Serie zu testen.
Am anderen Ende der Reibe ist ein rutschfester Gummifuß angebracht, der auch wirklich richtig gut hält und nicht beim Reiben wegrutscht.



Der Meater ist aus einem Kickstarter Projekt der 3 Mitgründer im Jahr 2015 entstanden. Bei einer Flasche Rotwein und einem schönen Grillabend haben die Mitgründer beschlossen ihre Grillprobleme selber zu lösen. Das Kickstarter Projekt wurde überragend angenommen und so wurde (mit etwas Verspätung) im Herbst 2017 der erste Meater ausgeliefert. Seitdem handelt es sich bei dem Meater-Projekt um eine Gründer-Erfolgsgeschichte.
Die Verpackung des Meater+ wirkt auf dem ersten Blick etwas klein. Bei einem solchen Gerät erwartet man schon was Größeres. Aber warum sollten die Meater Hersteller nicht sparsam mit Verpackung und Ressourcen umgehen. Nach dem Öffnen des kleinen Pappkartons sieht man den Meater in einem sehr hochwertig wirkenden Holzbox (oder wie man das auch immer nennen soll). In der Holzbox befindet sich der Meater-Stick und eine Batterie, damit man den Stick in der Box aufladen kann. Auf der Rückseite kann man einen Deckel entfernen, der mit einem kleinen Magneten befestigt ist. Hier kann man dann die Batterie einsetzen oder tauschen. Die Holzbox selber ist auch noch magnetisch, so dass man sie sehr gut an einem Grill oder einer Abzugshaube befestigen kann. Das ist eine super Idee und sehr gut umgesetzt.


























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