Schoko Bons Eis

Schoko Bons Eis

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Portionen: 6

Zutaten
  

  • 500 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eigelb
  • 140 g Schoko Bons
  • 15 g ungesüsstes Kakaopulver

Zubereitung
 

  1. Die Hälfte der Sahne (250 ml) mit dem Kakaopulver in einem Topf vermischen, aufkochen lassen und auf kleiner Flamme unter Rühren ca. 30 Sekunden köcheln.
  2. Den Topf vom Herd nehmen und die zerkleinerten Schoko Bons in der Masse schmelzen lassen.
  3. Die restliche Sahne, Milch, Zucker und Salz hinzugeben und gut verrühren.
  4. Das Eigelb in einer Schüssel 3-4 Minuten cremig aufschlagen, dann 2 Kellen der Sahne-Milch-Masse unterrühren.
  5. Den Topf wieder bei mittlerer Hitze erwärmen, die Eimasse nach und nach unter ständigem Rühren einrühren und die Masse 5 Minuten auf 80-85 Grad erhitzen.
  6. Die Masse abkühlen lassen und anschließend 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  7. Die Masse in der Eismaschine nach Anleitung zu Eis verarbeiten.
  8. Ohne Eismaschine die Masse alle 30 Minuten aus dem Tiefkühlfach nehmen und gut auflockern, bis sie ausreichend fest ist.

Mein zweites und drittes Eis ist produziert. Natürlich wollten meine Kinder unbedingt ein Schokoladeneis haben. Da ich aber kein Schokoladeneisfan bin, musste ich mir was anderes einfallen lassen. Hier bin ich dann auf die Schoko Bons gekommen. Es handelt sich eigentlich um ein Schokoladeneis, welches aber nicht so extrem nach Schokolade, sondern viel feiner schmeckt. Dieses Eis, schön cremig in der Eismaschine gemacht, schmeckt selbst mir sehr gut. Auf jeden Fall eine gute Alternative zu normalem Schokoeis. Und dazu gab es dann noch ein klassisches Vanilleeis.

Zutaten:

  • 500ml Sahne
  • 250ml Milch
  • 150g Zucker
  • prise Salz
  • 5 Eigelb
  • 140g Schoko Bons
  • 15g ungesüsstes Kakaopulver

Zubereitung:

  1. Als erstes die Hälfte der Sahen, also 250 ml, mit dem Kakaopulver in einem Topf vermischen und aufkochen lassen. Dann auf kleiner Flamme ungefähr 30 Sekunden stehen lassen. Dabei immer gut umrühren.
  2. Den Topf vom Herd nehmen und die zerkleinerten Schoko Bons, ich habe noch 5 übrige gelassen, in der Masse auflösen lassen, bis alles geschmolzen ist.
  3. Jetzt die restliche Sahne, Milch, Zucker und Salz hinzugeben und gut umrühren.
  4. Das Eigelb sehr gut in einer Schüssel mit einer Gabel 3 – 4 Minuten verrühren (verkleppern). Danach 2 Kellen der Sahen-Mich-Masse gut unterrühren.
  5. Jetzt den Topf wieder bei mittlere Hitze auf den Herd stellen und nach und nach die Eimasse in den Topf gießen. Hier ist es ganz wichtig, dass gut dabei gerührt wird. Die Masse auf 80 – 85 Grad erhitzen (5 Minuten lang).
  6. Jetzt die Masse abkühlen lassen und dann noch 2 Stunden in den Kühlschrank.
  7. Wenn eine Eismaschine vorhanden ist, sollte die Masse nach Anleitung zu Eis weiter verarbeitet werden.
  8. Ohne Eismaschine sollte die Masse alle 30 Minuten aus dem Tiefkühlfach genommen und gut gelockert werden, bis die Masse genügend fest geworden ist. Zum empfehlen ist aber auf jeden Fall eine Eismaschine

weiterlesen

Moink Balls

Moink Balls

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Portionen: 8 Stück

Zutaten
  

  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1/2 Zwiebel
  • 12 Scheiben Bacon
  • Käse nach Wahl
  • Cayennepfeffer
  • Rub nach Wahl
  • BBQ-Sauce

Zubereitung
 

  1. Als Erstes die halbe Zwiebel sehr fein würfeln und den Käse (z. B. Emmentaler und Parmesan gemischt) auf einer Käsereibe klein reiben.
  2. Alles unter das Hackfleisch mischen, mit dem Rub (nicht zu wenig) und dem Cayennepfeffer würzen.
  3. Jetzt aus dem Hack kleine Kugeln formen. Aus 500 g werden ca. 8 Kugeln, die nicht zu groß sind.
  4. Die einzelnen Hackfleischkugeln jetzt mit zwei Baconstreifen umwickeln und auf einen Metallspieß aufspießen.
  5. Bei indirekter Hitze die Moink Balls auf den Grill legen. Nach ungefähr 10 Minuten umdrehen. Nach weiteren 10 Minuten die Balls mit der BBQ-Sauce rundum bestreichen. Dies nach weiteren 5-10 Minuten wiederholen. Wenn man will, kann man dies auch öfter machen, dann aber in kürzeren Abständen, damit die Moink Balls nicht zu trocken werden.
  6. Fertig und mit der Zwiebel genießen.


Die Moink Balls sind in den USA ein sehr beliebtes Finger Food. Ich habe sie schon oft auf irgendwelchen Fotos bei Twitter gesehen. Jetzt wollte ich sie einfach mal ausprobieren, ob die wirklich so gut sind. Und sie sind es!!!
Es besteht wirklich Suchtgefahr. Durch den Rub, den man sehr gute variieren kann, und der BBQ-Sauce (auch selber gemacht), bekommen sie einen einzigartig leckeren Geschmack. Außerdem sind sie noch sehr schnell und einfach zubereitet.
Dazu noch als Beilage eine Zwiebel einfach in Alufolie und mit auf den Grill .

Zutaten  (6 – 8 Stück je nach Größe):

  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1/2 Zwiebel
  • 12 Scheiben Bacon
  • Käsen nach Wahl
  • Cayenne Pfeffer
  • Rub (nach Wahl)
  • BBQ-Sauce 

Zubereitung:

  1. Als erstes die halbe Zwiebel sehr fein Würfeln und den Käse, ich habe Emmentaler und Parmesan gemischt, auf einer Käsereibe klein reiben.
  2. Alles unter das Hackfleisch mischen, mit dem Rub (nicht zu weinig) und dem Cayenne Pfeffer würzen.
  3. Jetzt aus dem Hack kleine Kugeln formen. Ich habe aus 500 g 8 Kugeln bekommen, die nicht zu groß waren.
  4. Die einzelnen Hackfleischkugeln jetzt mit zwei Baconstreifen umwickeln.und auf einen Metallspieß aufspießen.
  5. Bei indirekter Hitze die Moink Balls auf den grill legen. nach ungefähr 10 Minuten umdrehen. Nach weiteren 10 Minuten die Balls mit der BBQ-Sauce rundum bestreichen. Dies nach weiteren 5 – 10 Minuten wiederholen. Wenn man will, kann man dies auch öfters machen, dann aber in kürzeren Abständen, damit die Moink Balls nicht zu trocken werden.
  6. Fertig und mit der Zwiebel genießen.

weiterlesen

Kartoffelsalat mit selbstgemachter Mayonnaise

Kartoffelsalat mit selbstgemachter Mayonnaise

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Ziehzeit 12 Stunden
Portionen: 4

Zutaten
  

  • ca. 1 kg Kartoffeln
  • 4 frische Eier
  • 500 ml gutes Speiseöl
  • 100 ml Sahne
  • eine 1/2 Tasse Essig
  • 1 Zwiebel
  • 3-4 kleine Gewürzgurken
  • 50-75 g gewürfelter Schinkenspeck
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Pfeffer

Zubereitung
 

  1. Wichtig ist es, dass die Zutaten für die Mayonnaise Zimmertemperatur haben, da die Mayo sonst schnell gerinnen kann. Also rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Die Pellkartoffeln kochen und abkühlen lassen, am besten schon am Vortag. Die Kartoffeln pellen und in kleine Stücke oder Scheiben schneiden.
  3. Die Zwiebel klein würfeln oder in feine Streifen schneiden. In eine kleine Schüssel zu Essig, Salz und Pfeffer geben und gut verrühren. Alles zusammen mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Eier trennen. Nur das Eigelb wird benötigt. Das Eigelb mit einem Mixer schaumig schlagen.
  5. Ganz langsam ein paar Tropfen Öl zu den Eiern geben, bis alles fester geworden ist. Das restliche Öl in einem dünnen Strahl weiter unterrühren, bis die Masse fest, cremig und hell geworden ist. Dabei ständig rühren. Mit einer Prise Salz und dem Senf würzen.
  6. Die Essig-Zwiebelmischung langsam unter die Mayonnaise rühren und eine Minute kräftig aufschlagen.
  7. Die Sahne mit unterrühren.
  8. Den Schinkenspeck in einer Pfanne kurz anbraten. Die Gurken in kleine Würfel schneiden.
  9. Mit einem Salatbesteck die Masse unter die Kartoffeln heben und gut einziehen lassen. Der Salat sollte mindestens einen halben Tag im Kühlschrank ziehen.
  10. Vor dem Servieren noch einmal mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.

Zu der Lasagnesuppe benötigte ich noch eine leckere Beilage.
Kartoffelsalat geht immer und man kann ihn früh genug vorbereiten, da er sowieso besser schmeckt, wenn er längere Zeit im Kühlschrank ziehen kann.
Wenn es noch schneller gehen soll, kann man natürlich auch fertige Mayonnaise oder Miracel Wip nehmen, aber das schmeckt natürlich nicht so gut und noch viel fettiger. Dies ist also dann die Diät Variante, weil man die Ölmenge selber bestimmen kann. Lasste es Euch schmecken!

Zutaten (Für 4 Personen):

  • ca. 1 kg Kartoffeln
  • 4 frische Eier
  • 500 ml gutes Speiseöl
  • 100 ml Sahne
  • eine 1/2 Tasse Essig
  • 1 Zwiebel
  • 3 -4 kleine Gewürzgurken
  • 50 – 75 gewürfelter Schinkenspeck
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Pfeffer

Zubereitung:

  1. Wichtig ist es, dass die Zutaten für die Mayonnaise Zimmertemperatur haben. Ansonsten kann die Mayo schnell gerinnen. Also rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Die Pellkartoffeln kochen und abkühlen lassen. Am besten ist es, wenn man die Kartoffeln am Vortag kocht. Die Kartoffeln pellen und kleine Stücke oder Scheiben schneiden (je nachdem, wie man es besser findet).
  3. Die Zwiebel entweder klein würfeln, oder in feine Streifen schneiden. Diese dann in eine kleine Schüssel zu dem Essig und dem Salz und Pfeffer geben und gut verrühren. Alles zusammen mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Eier trennen. Es wird nur das Eigelb benötigt. Das Eigelb mit einem Mixer schaumig schlagen.
  5. Jetzt ganz langsam ein paar Tropfen Öl zu den Eiern gießen bis alles fester geworden ist. Den Restöl in einem dünnen Strahl weiter gut unterrühren, bis die die Masse fest, cremig und hell geworden ist. Wichtig ist das ständige rühren der Masse.  Mit einer prise Salz und dem Senf würzen.
  6. Jetzt die Essig-Zwiebelmischung langsam unter die Mayonnaise rühren und eine Minute kräftig aufschlagen.
  7. Jetzt noch die Sahne mit unterrühren.
  8. Den Schinkenspeck in einer Pfanne kurz anbraten. Die Gurken in kleine Würfel schneiden.
  9. Mit einem Salatbesteck die Masse unter die Kartoffeln heben und gut einziehen lassen. Der Salat sollte mindestens einen halben Tag im Kühlschrank stehen.
  10. Vor dem Servieren noch einmal mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.

weiterlesen

Lasagne Suppe

 

Lasagne Suppe

Herzhafte Suppe mit allen Lasagne-Aromen: Hackfleisch-Tomatensauce mit Kräutern, gebrochene Lasagneplatten und ein Klecks Crème fraîche mit Parmesan.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Portionen: 6

Zutaten
  

  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g Hackfleisch gemischt
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 l Rinderbrühe
  • 2 Dosen gehackte Tomaten à 400 g
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL gemahlener Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • 8 Lasagneplatten
  • 150 g Crème fraîche
  • Parmesan

Zubereitung
 

  1. Das Hackfleisch in einem großen Topf in etwas heißem Olivenöl kräftig anbraten und klein hacken.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch klein würfeln. Die Zwiebeln zu dem angebratenen Hackfleisch geben. Nach 2 - 3 Minuten den Knoblauch noch kurz mit anbraten.
  3. Die Rinderbrühe, die gehackten Tomaten, das Tomatenmark, Oregano, Thymian und Rosmarin hinzufügen und 20 Minuten bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze köcheln lassen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Lasagneplatten (schon vorgekocht) in kleine Stücke brechen und in die Suppe geben. Mindestens 15 Minuten mitkochen lassen.
  5. Jetzt noch einen EL Crème fraîche unterrühren.
  6. Restliche Crème fraîche und den Parmesan daneben stellen, damit man sich nach Bedarf noch was auf die Suppe streuen kann.


Jetzt stelle sich mal wieder die Farge, was macht man zum Geburtstag für ein Essen. Es sollte was sein, was man noch nicht gemacht hat und nicht all zuviel  Vorbereitungszeit benötigt. So bin ich auf das Rezept der Lasagne Suppe gestoßen. Sie ist recht schnell zubereitet und wirklich eine sehr gute Partysuppenalternative. Leider habe ich abends bei dem ganzen Stress ein Bild von einem Teller vergessen.

Zutaten (für ungefähr 6 Personen):

  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g Hackfleisch, gemischt
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 L Rinderbrühe
  • 2 x  400 g Dosen gehackte Tomaten
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL gemahlener Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • 8 Lasagneplatten
  • 150 g Creme Fraiche
  • Parmesan

Zubereitung:

  1. Das Hackfleisch in einem großen Topf in etwas heißem Olivenöl kräftig anbraten und kleine machen.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch kein würfeln. Die Zwiebeln zu dem angebratenen Hackfleisch geben. Nach 2 – 3 Minuten den Knoblauch noch kurz mit anbraten.
  3. Die Rinderbrühe, die gehackte Tomaten, den Tomatenmark, Oregano, Thymian, Rosmarin hinzufügen und 20 Minuten bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze köcheln lassen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Lasagneplatten (schon vorgekocht) in kleine Stücke brechen und in die Suppe geben. Mindestens 15 Minuten mitkochen lassen.
  5. Jetzt noch einen EL creme Fraiche unterrühren.
  6. Rechstliche Creme Fraiche und den Parmesan daneben stellen, damit man sich nach Bedarf noch was auf die Suppe streuen kann.

weiterlesen

Vanille Cookie Eis

Vanille Cookie Eis

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gefrierzeit 4 Stunden 30 Minuten
Portionen: 1 Liter

Zutaten
  

  • 250 ml Milch
  • 500 ml Sahne
  • 150 g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Eigelb
  • 100 g Oreo-Kekse

Zubereitung
 

  1. Als Erstes die Milch mit der Sahne, dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote (längs aufschneiden und mit dem Messer auskratzen) und dem Vanillezucker richtig aufkochen lassen. Danach vom Herd nehmen.
  2. In einer Schüssel das Eigelb verklüpfen. Das bedeutet, dass man das Eigelb mit einer Gabel in der Schüssel ungefähr 3-4 Minuten gut durchmischt, bis eine luftige Masse entsteht. In das Eigelb nach und nach zwei Kellen der Sahnemasse geben und gut durchrühren.
  3. Den Topf bei kleinster Hitze auf den Herd stellen. Die Eimasse jetzt langsam in die Sahnemasse gießen und ständig dabei umrühren, bis die Masse 80 Grad erreicht hat und etwas dickflüssig geworden ist.
  4. Die Eismasse jetzt durch ein kleines Sieb gießen und abkühlen lassen (erst außerhalb und dann innerhalb des Kühlschranks).
  5. Sobald die Eismasse richtig heruntergekühlt ist, alles in der Eismaschine zu richtigem Eis verarbeiten.
  6. 8 Minuten vor Ende die klein gehackten Oreo-Kekse zur Eismasse geben. Jetzt ist das Eis softeismäßig weich. Man kann es jetzt noch 4-5 Stunden ins Gefrierfach stellen, damit es noch härter wird.
  7. Ohne Eismaschine sollte die Masse alle 30 Minuten aus dem Tiefkühlfach genommen und gut gelockert werden, bis sie genügend fest geworden ist. Zu empfehlen ist aber auf jeden Fall eine Eismaschine.

Nachdem ich mich jetzt endlich mal entschlossen habe mir eine vernünftige Eismaschine zu schenken (mit automatischer Kühlung), musste ich an meinem Geburtstag, den da durfte ich die erst auspacken, als allererstes ein Eisrezept ausprobieren. Ich habe mir die Eismaschine von H. Koenig HF 250 geschenkt. Eine Bericht wird wohl noch folgen, wenn ich 2 – 3 eigene Eissorten ausprobiert habe.
Da ich ein absoluter Fan von Vanilleeis in allen Variationen bin, musste ich natürlich damit die Eismaschine testen.
Das Grundrezept ist ein Vanilleeis mit leckeren Oreo-Keksen reingebröselt.
Die Familie und die Gäste sind der Meinung: Erste Rezept sehr gut gelungen.

Zutaten (für  1 l Eis):

Zubereitung:

  1. Als erstes die Milch mit der Sahne, dem Zucker dem Mark der Vanilleschote (längs aufschneiden und mit dem Messer auskratzen)  und dem Vanillezucker richtig aufkochen lassen. Danach vom Herd nehmen.
  2. In einer Schüssel das Eigelb verkleppern. Das bedeutet, dass man das Eigelb mit einer Gabel in der Schüssel ungefähr 3 – 4 Minuten gut durchmischt. Es muss eine luftige Masse werden. In das Eigelb nach und nach zwei Kellen der Sahnemasse geben und gut durchrühren.
  3. Den Topf bei kleinster Hitze  auf den Herd stellen. Die Eimasse jetzt langsam in die Sahenmasse gießen und ständig dabei umrühren, bis die Masse 80 Grad erreicht hat und etwas dickflüssig geworden ist.
  4. Die Eismasse jetzt durch einen kleinen Sieb gießen und im abkühlen lassen (erst außerhalb und dann innerhalb des Kühlschranks).
  5. Sobald die Eismasse richtig runtergekühlt ist, alles in der Eismaschine zu richtigem Eis verarbeiten.
  6. 8 Minuten vor Ende die klein gehakten Oreo-Kekse zu der Eismasse geben.
    Jetzt ist das Eis softeismäßig weich. Man kann jetzt alles noch 4 – 5 Stunden in den Gefrierfach stellen, damit es noch härter wird.
  7. Ohne Eismaschine sollte die Masse alle 30 Minuten aus dem Tiefkühlfach genommen und gut gelockert werden, bis die Masse genügend fest geworden ist. Zum empfehlen ist aber auf jeden Fall eine Eismaschine

 

weiterlesen

Hähnchen vom Kugelgrill

Hähnchen vom Kugelgrill

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 20 Minuten
Marinierzeit 3 Stunden
Portionen: 4

Zutaten
  

  • 1 großes Kikok Hähnchen
  • Hähnchengewürz
  • Olivenöl
  • Chicken Marinade

Zubereitung
 

  1. Das Hähnchen gut abwaschen und gründlich trocken tupfen.
  2. Hähnchengewürz, Olivenöl und Chicken Marinade nach Geschmack vermischen und das Hähnchen damit rundum gut einreiben. Mindestens 3 Stunden ziehen lassen.
  3. Briketts im Anzündkamin zum Glühen bringen.
  4. Das Hähnchen auf den Spieß stecken und fest machen.
  5. Auf den Grill geben und bei ca. 200 Grad garen, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist (bei ca. 1,8 kg dauert es ungefähr 1 Std 20 Min).

Weiter geht`s beim  Testgrillen mit dem neuen Weber Grill. Bei dem schönen Wetter musste heute der Grillspieß getestet werden. Wie kann man das besser machen, als mit einen schönen leckeren Kikok Hähnchen. Da kommen Erinnerungen an früherer Camping Urlaube auf, bei denen wir immer Hähnchen auf einem ganz kleinen Grill gegrillt haben. Alleine wegen des Geruchs beim Grillen lohnt es sich schon. Die Zubereitung ist ganz einfach und das  Ergebnis spitze.

Zutaten:

  • Ein großes Kikok Hähnchen
  • Hähnchengewürz
  • Olivenöl
  • Chicken Marinade

Zubereitung:

  1. Als erstes das Hähnchen gut abwaschen und gründlich trocken tupfen.
  2. Dann das Hähnchengewürz, das Olivenöl und die Chicken Marinade je nach Geschmack vermischen (die Marinade ist nur ein Beispiel. Hier kann man je nach Geschmack das Hähnchen marinieren). Das Hänchen damit sehr gut rundum einreiben. Mindestens 3 Stunden einziehen lassen.
  3. Briketts im Anzündkamin zum glühen bringen.
  4. Das Hähnchen auf den Spieß stecken und fest machen.
  5. Dann ab auf den Grill. Meins war diesmal 1,8 kg und hat ungefähr 1 St 20 Min gedauert. Die Temperatur habe ich ungefähr bei 200 Grad gehalten.

weiterlesen…

Rheinischer Sauerbraten

Rheinischer Sauerbraten

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden 20 Minuten
Marinierzeit 3 Tage
Portionen: 4 Personen

Zutaten
  

  • 4 große Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 l Rotwein
  • Pfeffer
  • Salz
  • 10 Pimentkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100 ml Weinessig
  • 900 g Rinderbraten
  • 100 g Korinthen
  • 3 EL Johannisbeergelee
  • etwas Butterschmalz

Zubereitung
 

  1. Den Lauch und 1 Möhre klein schneiden. Eine Zwiebel würfeln. Aus 1/2 l Wasser, dem Rotwein, dem Gemüse und dem Essig eine Marinade kochen (alles zusammen ungefähr 10 Minuten kochen lassen). Die Marinade abkühlen lassen und das Fleisch mindestens 3 Tage im Kühlschrank marinieren.
  2. Am Tag der Zubereitung das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Marinade mit dem Gemüse durch ein Sieb gießen und das Gemüse gut abtropfen lassen. Die Flüssigkeit auffangen.
  3. In der Zwischenzeit die restlichen Möhren und Zwiebeln klein schneiden (würfeln).
  4. Das Fleisch in einem Schmortopf in Butterschmalz von allen Seiten scharf anbraten und dann herausnehmen. Das frische Gemüse in den Topf geben und ebenfalls anbraten. Nach 3 Minuten das restliche Gemüse aus der Marinade mit in den Topf geben und weitere 5 Minuten alles andünsten. Danach die Flüssigkeit der Marinade zum Gemüse geben und aufkochen lassen. Jetzt das Fleisch in den Bräter legen und alles zusammen zugedeckt in einem auf 130 Grad vorgeheizten Ofen für 2 1/2-3 Stunden schmoren lassen.
  5. Anschließend das Fleisch aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Die Lorbeerblätter aus der Soße nehmen. Die Soße passieren. In die Soße die Korinthen und das Gelee geben und ordentlich abschmecken. Es muss eine gewisse Süße in die Soße, also vielleicht noch etwas mehr Gelee. Den Braten aufschneiden und mit der Soße servieren.
  6. Sollte die Soße zu flüssig sein, kann man sie mit Vollkornbrot oder Soßenbinder noch abbinden.
  7. Hierzu passen auf jeden Fall leckere Klöße oder Kartoffeln.

Früher gab es bei uns in der Familie immer zu Weihnachten den rheinischen Sauerbraten. Es war mein absolutes Lieblingsrezept! Aber auch zu Ostern schmeckt der Sauerbraten sehr gut. Normalerweise bin ich kein Fan von Rosienen, aber zum rheinischen Sauerbraten gehören sie einfach dazu und schmecken auch sehr gut. Da muss man erst so alt werden bis man sein Lieblingsrezept mal selber für die Familie macht.

Zutaten: (für ungefähr 4 Personen)

  •  4 große Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 l Rotwein
  • Pfeffer
  • Salz
  • 10 Pimentkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100 ml Weinessig
  • 900 g Rinderbraten
  • 100 g Korinthen
  • 2 – 3 EL Johannisbeergelee
  • Butterschmalz

Zubereitung:

  1. Den Lauch, 1 Möhre klein schneiden. Eine Zwiebel würfeln. Aus 1/2 L Wasser, dem Rotwein, dem Gemüse und dem Essig eine Marinade kochen (alles zusammen ungefähr 10 Minuten kochen lassen). Die Marinade abkühlen lassen und das Fleisch mindestens 3 Tage im Kühlschrank marinieren.
  2. Am Tag der Zubereitung das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Marinade mit dem Gemüse durch einen Sieb gießen und das Gemüse gut abtropfen lassen. Die Flüssigkeit auffangen.
  3. In der Zwischenzeit die restlichen Möhren und Zwiebeln klein schneiden (würfeln).
  4. Das Fleisch in einem Schmortopf in Butterschmalz von allen Seiten scharf anbraten und dann herausnehmen. Das frische Gemüse in den Topf geben und auch anbraten. Nach 3 Minuten das restliche Gemüse aus der Marinade mit in den Topf geben und weitere 5 Minuten alles andünsten. Danach die Flüssigkeit der Marinade zu dem Gemüse geben und aufkochen lassen. Jetzt das Fleisch in den Bräter legen und alles zusammen zugedeckt in einem auf 130 Grad vorgeheizten Ofen  für 2 1/2 – 3 Stunden schmoren lassen
  5. Anschließend das Fleisch aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Die Lorbeerblätter aus der Soße nehmen. Die Soße passieren. In die Soße die Korinthen und den Gelee geben und ordentlich abschmecken. Es muss eine gewisse  Süße in die Soße, also vielleicht noch etwas Gelle mehr rein. Den Braten aufschneiden und mit der Soße servieren.
  6. Sollte die Soße zu flüssig sein, kann man sie mit Vollkornbrot oder Soßenbinder noch abbinden.
  7. Hierzu passen auf jeden Fall leckere Klöße oder Kartoffeln.


  
  
  
  
  

Pizza aus dem Kugelgrill

Pizza aus dem Kugelgrill

Vorbereitungszeit 45 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gehzeit 1 Stunde
Portionen: 4 Pizzen

Zutaten
  

  • 1/2 Würfel ca. 21 g Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 ml passierte Tomaten oder Tomaten aus der Dose
  • 1 EL Olivenöl
  • Pizzagewürz
  • Salz Pfeffer, Prise Zucker

Zubereitung
 

  1. Für den Vorteig die Hefe in 300 ml lauwarmem Wasser mit dem Zucker einrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Das Wasser mit der Hefe in die Mulde gießen. Mit etwas Mehl vom Rand einen Vorteig (einen flüssigen, matschigen Teig) anrühren. Den Rest des Mehls am Rand lassen. Alles 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Nach ca. 30 Minuten das Salz und das Olivenöl dazugeben und alles zu einem schönen glatten Teig kneten, am besten mit den Händen. Ist der Teig zu trocken, etwas Wasser hinzugeben, ist er zu feucht, etwas Mehl einkneten.
  3. Den Teig zu einer großen Kugel formen und wieder 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
  4. Den Teig noch einmal 5 Minuten gut durchkneten. Dann entweder auf einem Backblech ausrollen oder in 4 kleine Stücke teilen und zu runden Pizzastücken ausrollen, am besten auf einer bemehlten Arbeitsfläche.
  5. Die Zwiebel und den Knoblauch klein würfeln und in einem Topf andünsten. Nach 5 Minuten die Tomaten dazugeben und alles zusammen ca. 20-30 Minuten leicht einkochen lassen.
  6. Das Pizzagewürz nach Geschmack hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Dann etwas abkühlen lassen.
  7. Den ausgerollten Pizzateig mit der Pizzasauce bestreichen und nach Wunsch belegen. Auf dem Grill- bzw. Pizzaaufsatz backen. Lasst es Euch schmecken.

Nachdem es gestern den ganzen Tag nur geregnet hat und heute (Ostersamstag) der Frühling richtig beginnt, habe ich mich entschlossen den Grill- und Pizzaaufsatz der BBQ-Schmiede zu testen. Es hörte sich ja schon alles sehr vielversprechend an, aber man(n) muss es ja mal selber ausprobiert haben. Das Fazit vorne weg: Der Aufsatz ist schon mal für`s Pizza backen sehr gut geeignet. Der Aufsatz ist leicht am Weber Kugelgrill zu befestigen und man kann die Pizza auch sehr gut durch die Öffnung in der Ofen (Grill) schieben, oder auch wieder herrausholen. Ich hatte ein wenig Probleme den Grill auf Temperatur zu kriegen, aber das lag wohl an der Kohle, die den ganzen Winter im leicht feuchten Keller gelegen hat.
Nachdem die Familie dann vor Hunger fast gestorben wäre, waren aber alle sehr begeistert von dem Ergebnis der Pizza. Da alle eine andere Pizza haben wollten, konnten wir leider nur nacheinander Essen. Demnächst wird die Pizza geteilt und vernünftige Kohle geholt.
Wir waren auf jeden Fall mit dem Ergebnis sehr zufrieden und es schreit nach einer Wiederholung.
Ich bin mal gespannt, was man mit dem  Grillspießaufsatz leckeers machen kann. Der wird dann als nächstes ausprobiert.

Zutaten für den Teig: 1 Blech oder 4 kleine Runde Pizzen

  • 1/2 Würfel (ca. 21 g) Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 500 g Weizenmehl (550)
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 ml lauwarmes Wasser

Zutaten für die Pizzasauce:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 ml passierte Tomaten, oder Tomaten aus der Dose
  • 1 EL Olivenöl
  • Pizzagewürz
  • Salz, Pfeffer, Prise Zucker

Zubereitung Pizzateig:

  1. Als erstes wird der Vorteig des Pizzateigs zubereitet. Hierfür muss man die Hefe in 300 ml lauwarmes Wasser und dem Zucker einrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Das Wasser mit der Hefe in die Mulde gießen. Jetzt mit etwas Mehr vom Rand einen Vorteig (ein ganz füssiger, matschiger Teig) anrühren. Den Rest des Mehls an der Seite lassen. Alles jetzt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Ungefähr nach 30 Minuten das Salz und das Olivenöl geben und alles zu einem  schönen glatten Teig kneten. Dies kann man am Besten mit den Händen machen. Sollte der Teig zu trocken sein, dann etwas Wasser hinzugeben und andersrum etwas Mehr einkneten.
  3. Den Teig dann zu einer großen Kugel formen und wieder 30 Minten zugedeckt  an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
  4. Jetzt den Teig noch mal 5 Minuten gut durchkneten. Dann kann man ihn etweder auf einem Backblech gut ausrollen, oder in 4 kleine Stücke teilen und ihn zu runden kleinen Pizzastücken ausrollen. Dies geht am Besten auf einer mehlbetäubten Arbeitsfläche. Man kann ihm mit der Teigrolle oder mit den Händen so weit ausrollen, dass es entweder ein etwas dickere, oder ein ganz dünner Teigfladen wird. Ganz so wie man es man.

Zubereitung Pizzasauce:

  1. Die Zwiebel und den Knoblaube kleine würfeln. Dann ich einem Topf ( oder Küchenmaschine) beides zusammen andünsten. Nach 5 Minuten die Tomaten dazugeben und alles zusammen  ungef. 20 – 30 Minuten leicht einkochen lassen.
  2. Danach das Pizzagewürz ( nach Geschmack) hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Dann ein bisschen abkühlen lassen.

weiterlesen…

Selbstgemachter Senf

Selbstgemachter Senf

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Portionen: 2 Gläser

Zutaten
  

  • 250 g Senfkörner oder Senfmehl
  • 50 g Zucker
  • 15 g Salz
  • 200 ml Wasser
  • 150 ml Weißweinessig

Zubereitung
 

  1. Senfkörner in einer Senf- oder gesäuberten Kaffeemühle zu feinem Senfmehl mahlen (oder direkt Senfmehl verwenden). Je feiner das Senfmehl, desto feiner wird auch der fertige Senf.
  2. Das Senfmehl mit dem Zucker und Salz in eine große Schüssel geben.
  3. Das Wasser mit dem Weißweinessig kurz aufkochen und etwas abkühlen lassen. Die Flüssigkeit über die Senfmehl-Zucker-Salz-Mischung gießen.
  4. Alle Zutaten gut miteinander vermischen bzw. pürieren. Darauf achten, dass sich die Senfmasse durch das Pürieren nicht zu stark erhitzt, da die Aromen des Senföls keine Temperaturen über 30 °C vertragen.
  5. Den Senf in sterilisierte Gläser füllen und gut verschließen. Gut gekühlt ist der Senf ungeöffnet fünf bis sechs Wochen haltbar.

Zutaten Variante 1: 

  • 250 g Senfkörner oder Senfmehl
  • 50 g Zucker
  • 15 g Salz
  • 200 ml Wasser
  • 150 ml Weißweinessig

Zutaten Variante 2:

  • 125 g Senfmehl
  • 50 g (brauner) Zucker
  • 100 ml Wasser
  • 75 ml Weißweinessig

Zubereitung:

Mahlen Sie zunächst die Senfkörner in einer Senf- oder gesäuberten Kaffeemühle zu feinem Senfmehl, oder man nimmt direkt den Senfmehl. Je feineres Senfmehl man wählt, desto feiner wird auch der fertige Senf. Variante 1: Das Senfmehl mit dem Zucker und  Salz in eine große Schüssel geben. Anschließend das Wasser mit Weißweinessig kurz aufkochen. Die Flüssigkeit etwas abkühlen lassen und alles über die Senfmehl-Zucker-Gewürzmasse gießen.
Variante 2: Den Zucker, das Wasser und den Essig kurz aufkochen und dann etwas abkühlen lassen. Senfmehl untermischen.
Für beide Varianten: Alle Zutaten gut miteinander vermischen (pürieren). Achten Sie darauf, dass sich die Senfmasse durch das Pürieren nicht zu stark erhitzt, denn die Aromen des Senföls vertragen keine Temperaturen über 30 °C. Den Senf anschließend in sterilisierte Gläser füllen und gut verschließen. Ordentlich verschlossen und gut gekühlt ist der Senf ungeöffnet nun fünf bis sechs Wochen haltbar.

Weitere Rezepte mit Senf:
Das Grundrezept kann man jetzt mit allen möglichen Gewürzen erweitern.
Ich habe zum Beispiel noch Kräuter der Provence, oder bei der 2. Variante noch Chili hinzugefügt.
Bitte nicht erschrecken, wenn der Senf am Anfang sehr scharf ist. Es kommt natürlich auf das Senfmehl an, wie scharf der Senf wird. Der Senf selber wird aber auch nach einiger Zeit von alleine milder.

senf2 senf1 

Gyrosschichtbraten

 

Gyrosschichtbraten

Klassisches Gyros vom Grill: Schweinenacken, Zwiebeln und Feta geschichtet, über Nacht durchgezogen und am Kugelgrill indirekt gegart.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden 45 Minuten
Ruhezeit im Kühlschrank 1 day
Portionen: 8 Portionen

Zutaten
  

  • 2,5 kg Schweinenackenbraten am Stück oder schon in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 sehr große Gemüsezwiebel
  • 400 g Feta
  • Gyros Gewürz
  • Olivenöl
  • Küchengarn

Zubereitung
 

  1. Den Schichtbraten einen Tag vorher vorbereiten, damit er durchziehen kann. Den Schweinenacken in 1 cm dicke Scheiben schneiden (oder vom Metzger vorbereiten lassen).
  2. Die Zwiebel und den Feta in Streifen schneiden.
  3. Eine Kastenform mit Folie auslegen und den Boden mit Olivenöl bestreichen. 4 Bänder Küchengarn (ca. 30 cm) quer über den Boden verteilen.
  4. Die erste Schicht Fleisch einlegen, mit Öl bepinseln und mit Gyrosgewürz bestreuen. Darauf Zwiebeln und Feta schichten, wieder würzen.
  5. So oft wiederholen, bis die Form voll ist – die letzte Schicht sollte Fleisch sein. Die Enden des Garns zusammenbinden, damit der Braten fest zusammengehalten wird.
  6. Eine weitere Folie auslegen, den Braten darauf stürzen und längs fest zusammenbinden und verknoten.
  7. Den Braten eng in Folie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank lagern.
  8. Am nächsten Tag mindestens eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur annimmt.
  9. Die Briketts im Anzündkamin durchglühen lassen und gleichmäßig links und rechts im Grill verteilen (indirekte Hitze). Eine Aluschale mit Wasser in die Mitte stellen, den Braten darüber platzieren.
  10. Den Braten ca. 2,5 bis 3 Stunden bei 170-180 Grad grillen, bis die Kerntemperatur 73-75 Grad erreicht.
  11. Den fertigen Braten auf ein Brett legen, den Küchengarn entfernen und in dünne Streifen schneiden. Mit Fladenbrot oder Pommes und Tzatziki servieren.


Mit diesem Rezept habe ich meinen neuen Weber Kugelgrill Performer GBS 57 eingeweiht. Dies bei Nieselregen und 6 Grad, aber irgendwann musste ich es ja machen und ich lasse mir vom Wetter nicht vorschreiben, wann ich zu grillen habe 🙂 Das Rezept war also nur ein Test, den ich auf jeden Fall im Sommer bei herrlichen Temperaturen wiederholen werde. Das ist sooooooo lecker und eigentlich sehr einfach. Nur das mit dem Küchengarn ist ein bisschen fuckelig. Jetzt habe ich natürlich noch einiges vom Braten übrig, was man aber sehr gute in Portionen einfrieren kann. Also: nachmachen lohnt sich.

Update 29.01.2017: Heute habe ich das Rezept noch einmal gemacht, allerdings bei Schnee. War wesentlich besser 🙂
Außerdem habe ich ein paar Räucherchips mit auf dei Glut gelegt. Wer diesen Geschmack mag, der solllte es machen. Gibt noch mal eine besondere Gewürznote.

Zutaten:

  • 2,5 kg Schweinenackenbraten am Stück, oder schon in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 sehr große Gemüsezwiebeln
  • 400 g Feta
  • Gyros Gewürz
  • Olivenöl
  • Küchengarn

Zubereitung:

  1. Wichtig ist, dass man den Schichtbraten einen Tag vorher vorbereitet, damit er richtig durchziehen kann. Den Schweinenackenbraten in 1 cm dicke Scheiben schneiden (oder vom Metzger vorbereitet). Gut ist es, wenn man große Scheiben hat, damit man die Scheiben besser schichten kann.
  2. Die Zwiebel und den Feta in Streifen schneiden. Das war es schon mit dem Schnibbeln.
  3. Jetzt eine Kastenform mit Folie auslegen. Den Boden der Folie habe ich dann mit Oliveöl bestrichen, damit das Küchengarn besser hält. Vom  Küchengarn ungef. 30 cm große Bänder abschneiden (4 Stück). Diese in der Kastenform gleichmäßig quer verteilen.
  4. Dann die erste Schicht Fleisch in die Form geben. Mit Öl einpinseln und mit Gyrosgewürz bestreuen. Auf das Fleisch erst die Zwiebeln und dann einen Schicht Feta legen. Wieder mit Gewürz betreuen.
  5. Das so oft wiederholen, bis die Form voll ist, oder bis das Fleisch weg ist. Es kann ruhig über die Form hinaus gehen. Wichtig ist, dass die letzte Schicht Fleisch ist. Dann die Enden des garns zusammenbinden, damit das Fleisch schön fest zusammengehalten wird.
  6. Jetzt habe ich eine Folie längs ausgelegt und 2 Streifen Küchengarn auf die  Folie längs gelegt. Den Kasten mit dem Fleisch direkt auf den garn „stürzen“. Die beiden Enden jetzt längs zusammen binden und verknoten. Ich hoffe, dass ich das einigermaßen verständlich beschrieben habe. Ansonsten bitte auf die Fotos achten.
  7. Jetzt den Braten eng in Folie einbinden, in den Kasten legen und über Nacht im Kühlschrank lagern.
  8. Am nächsten tag den Braten mindestens eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur bekommt.
  9. Die Briketts (ich habe die Weber Briketts genommen) im Anzündkamin richtig durchglühen lassen. Die Briketts dann gleichmäßig in den Brikettschalen links und rechts des Grills verteilen. Der Braten selber wird indirekt gegrillt. In die Mitte wird eine Aluschale mit etwas Wasser gelegt. Genau darüber kommt der Gyrosbraten. Jetzt wird der Braten ungefähr 2,5 – 3 Stunden bei 170 – 180 Grad gegrillt, bis der Braten eine Kerntemperatur von 73 – 75 Grad hat. Die Kerntemperatur konnte ich jetzt gut mit meinem neuen Maverick 733 überwachen. Es lohnt sich, so ein Thermometer zu besorgen.
  10. Nachdem der Braten fertig ist, diesen auf ein Brett legen, den Küchengarn entfernen und dünne Streifen runter schneiden. So ensteht das richtige Gyros, wie man es gewohnt ist.
  11. Hierzu jetzt Fladenbrot oder Pommes und eine ordentliche Portion Tzatziki .